Wünschen bringt nichts

“Ich würden mir wünschen, dass …”, höre ich immer mal wieder, wenn jemand mit einer Situation unzufrieden ist. Sei es, dass die Kinder das Handy beim Essen nicht lassen können, der Vertriebskollege immer noch das alte Pitch Deck nutzt, oder weil mal wieder zu viele oder zu wenig Menschen in unser Land ziehen.

All diese Situation haben gemein, dass sich Dinge nicht ändern, nur weil ich es mir wünsche. Schlimmer noch, die Frustration die sich anstaut, weil sich etwas über einen längeren Zeitraum nicht ändert, wird ebenfalls nicht einfach verschwinden.

Diese Beobachtung im Kleinen, lässt sich auf die großen Dinge im Leben ausweiten. Hier drückt es sich in der beliebten Phrase “Man müsste mal … ” oder “Die [da oben]*” aus.

*Alternativ: [Politiker], [Chef], [Ausländer]

Vielleicht ist es einfach das Bedürfnis zu meckern und zu jammern. Vielleicht brauchen wir ein gesundes Maß an Unzufriedenheit. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass sich Dinge oft von selbst erledigen, dass wir der Illusion erliegen, dass ‘Wünschen’ hilft.

Die Realität ist, dass die wenigsten Menschen Deine Gedanken lesen können. Und selbst wenn Du Deinen Wunsch ausdrückst, ist es eines von vielen Signalen die auf Deine Mitmenschen eintreffen.

Der einzige Weg etwas zu ändern, ist es anzupacken. Warum wünsche ich mir etwas? Was ist der Grund warum es nicht schon heute so ist? Was kann ich persönlich tun, um die Situation zu änder.

Das alles klingt so allgemein und selbstverständlich, aber der Gedanke lässt mich nicht los.

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